Wie Sie eine Outdoor-Jacke auswählen: Ihr Ratgeber für jedes Abenteuer
Wer das Abenteuer liebt, weiß, dass die richtige Jacke die Grundlage ist. Egal, ob Sie Berggipfel oder dichte Wälder ansteuern oder nur einen Herbstspaziergang mit dem Hund machen, eine Outdoor-Jacke muss Sie vor Regen, Wind und Kälte schützen. Aber wie wählen Sie die richtige Jacke aus? Keine Sorge, gemeinsam schaffen wir das! Bei uns finden Sie Damen-, Herren- und Kinderjacken für alle, die den Aufenthalt im Freien lieben.
1. Der erste Schritt: Welches Abenteuer erwartet Sie?
Bevor Sie mit der Auswahl beginnen, überlegen Sie, wofür Sie die Jacke benötigen. Verschiedene Aktivitäten erfordern verschiedene Eigenschaften:
- Klettersteige und Klettern – eine strapazierfähige Jacke mit fester Kapuze (ideal helmtauglich) und einem Zwei-Wege-Reißverschluss, der beim Klettergurt nicht stört.
- Bergwandern und Trekking – eine leichte Membranjacke, die wasserdicht ist, aber gleichzeitig atmet.
- Laufen und Radsport – ultraleichte, winddichte Jacken, die sich leicht in der Tasche verstauen lassen.
- Leichte Spaziergänge und Stadt – es ist nicht nötig, Geld für eine Membran auszugeben, Sie werden eher ausreichend Taschen und einen stilvollen Schnitt schätzen.
Und nun schauen wir uns die wichtigsten Technologien und Materialien an, die eine Outdoor-Jacke zu dem machen, was sie ist!
2. Wasserdichtigkeit, Atmungsaktivität und Winddichtigkeit: Der Schlüssel zum Komfort
Die Jacke muss Regen standhalten, Schweiß ableiten und vor Wind schützen. Aber wie findet man sich darin zurecht?
Wasserdichtigkeit – die Wassersäule ist Ihr Freund!
Sie gibt an, welcher Wassersäule das Material standhält, bevor Wasser eindringt. Je höher die Zahl, desto besser:
- 3 000–5 000 mm – geeignet für die Stadt und leichte Ausflüge.
- 10 000 mm – ideal für Wandern und Berge.
- 20 000 mm und mehr – extreme Bedingungen, langer Aufenthalt im Regen, Hochtouren.
Tipp: Versiegelte Nähte und wasserdichte Reißverschlüsse sind ein Must-have, sonst sickert das Wasser genau dort durch!
Atmungsaktivität – damit Sie in Ihrer eigenen Jacke nicht kochen!
Die Atmungsaktivität wird in Gramm Wasserdampf gemessen, der in 24 Stunden durchgelassen wird (g/m²/24h). Je höher die Zahl, desto besser wird der Schweiß abgeleitet.
- 5 000 g/m²/24h – grundlegende Atmungsaktivität für den Alltag.
- 10 000 g/m²/24h – ideal für Bergwandern.
- 20 000+ g/m²/24h – eine großartige Wahl für aktive Sportarten, wie Laufen oder Skitouren.
Tipp: Jacken mit Belüftungsreißverschlüssen unter den Achseln helfen, die Temperatur bei Bewegung zu regulieren!
Wind? Ein ungebetener Gast!
Nicht alle wasserdichten Jacken sind auch winddicht. Wenn Sie in raues Wetter aufbrechen, setzen Sie auf eine Membran, die Sie sowohl vor Wind als auch vor Regen schützt.
3. Softshell, Membran oder Hybrid? Welches Material sollten Sie wählen?
Das Material der Jacke entscheidet über ihre Funktionalität. Schauen wir uns die drei Haupttypen an:
- Softshell – elastisch, bequem, atmet gut. Geeignet für trockene und windige Bedingungen. Er ist nicht wasserdicht, aber mit einer DWR-Behandlung widersteht er kurzzeitig Nieselregen.
- Membranjacke – die absolute Königin der Wasserdichtigkeit! Sie nutzt poröse Membranen (z. B. Gore-Tex, Climatic, Resstex), die kein Wasser durchlassen, aber den Abtransport von Schweiß ermöglichen.
- Hybridjacken – kombinieren mehrere Materialien für optimale Leistung. Zum Beispiel sorgen ein isoliertes Vorderteil und atmungsaktive Seiten für großartigen Komfort bei aktiver Bewegung.
4. Richtiges Schichten – die Grundlage des Outdoor-Outfits
Es geht nicht nur um die Jacke! Damit Ihnen warm ist und Sie trocken bleiben, müssen Sie richtig schichten:
- Basisschicht (Thermo-Unterwäsche) – leitet den Schweiß vom Körper ab (Merinowolle, Synthetik).
- Isolationsschicht – hält die Wärme (Fleece, Daunen- oder Synthetikjacke).
- Außenschicht (Jacke) – schützt vor Regen und Wind (Softshell, Membran).
Tipp: Im Winter mehr Schichten, im Sommer weniger – eine einfache Regel, die Ihren Komfort rettet!
5. Details, die man nicht vergessen sollte
- Kapuze – sollte verstellbar sein, idealerweise helmtauglich.
- Taschen – höher angesetzte Seitentaschen sind ideal für Kletteraktivitäten.
- Belüftung – Reißverschlüsse unter den Achseln = bessere Belüftung.
- Reißverschluss und Kragen – ein hochwertiger Reißverschluss schützt vor Wind, der Kragen sollte hoch genug sein.
6. Trend: Ultraleichte Jacken
Je leichter die Jacke, desto besser lässt sie sich verpacken. Ultralight-Jacken wiegen rund 100–300 g, aber Vorsicht – mit sinkendem Gewicht nehmen oft die Abriebfestigkeit und durchdachte technische Details ab. Wenn Sie schwere Expeditionen planen, sparen Sie nicht an der Strapazierfähigkeit!
Zusammenfassung: Wie wählen Sie die richtige Jacke aus?
- Für Klettersteige und Klettern – strapazierfähige Membranjacke mit Kapuze für den Helm
- Für Bergwandern und Trekking – atmungsaktive Membranjacke, idealerweise 10 000 mm+
- Für Laufen und Radsport – ultraleichte, winddichte Jacke
- Für die Stadt und Spaziergänge – Softshelljacke oder leichte wasserdichte Jacke
Egal, ob Sie zu einem Bergtrekking aufbrechen oder nur bei Regen den Hund ausführen, die richtige Outdoor-Jacke bietet Ihnen Komfort und Schutz bei jedem Wetter. Alle Arten finden Sie in unserem E-Shop oder im Ladengeschäft. Also, welche wird Ihre sein?




